#Vielfalt – Queeres Leben auf dem Land

   Mo, 04. Oktober
   19:00 bis 21:00 Uhr
    Zoom-Meeting (Anmeldung: https://gruenlink.de/29rc)

Um folgende Fragen soll es dieses Mal bei #Vielfalt gehen: Wie sieht queeres Leben auf dem Land aus und wie unterscheidet es sich von dem in der Stadt? Und was können wir in der Kommunalpolitik tun, damit die Unterstützung queerer Menschen auch ankommt?

Am letzten Julitag 2021 fand in Oftersheim die Dorfpride statt. Über 700 Menschen aus der gesamten Rhein-Neckar-Region demonstrierten dort für die Rechte queerer Menschen (den Bericht findet ihr unter www.dorfpride.de). Die Kernaussage der bunten Demonstration war: Queere Menschen leben und arbeiten nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land. Und egal, wo sie sind, sie sind schon da und Teil der Gesellschaft – und als solche verdienen sie Vielfalt, Respekt und Anerkennung

In der Realität sind queere Menschen aber vielen Diskriminierungen und sogar Gewalt ausgesetzt. Neueste Studien zeigen, dass Gewalt- und Hassverbrechen gegen queere Menschen zunehmen. Darum forderten die Veranstalter*innen endlich
  • ein gezieltes Vorgehen gegen Gewalt an queeren Menschen, Präventionsarbeit im gesamten Rhein-Neckar-Kreis,
  • die Einrichtung von kostenlosen Beratungsstellen für queere Menschen – und zwar überall,
  • das Etablieren von safer spaces, also von Treffpunkten und Orten für queere Menschen – und zwar in jedem Dorf.
  • Die Einrichtung von queerer Jugendarbeit, um queeren jungen Menschen Sicherheit, Zuversicht und Empowerment zu bieten.
  • Weiterbildung und Sensibilisierung in Bezug auf queere Themen für Lehrkräfte, Beschäftige in der Verwaltung und andere relevante Stellen, um die Ungleichbehandlung von Queers überhaupt erst verstehen zu können und dann dementsprechend handeln zu können.

Und hier sind wir in den Kommunalparlamenten gefragt. Denn Inklusion und gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnen vor Ort.

Um folgende Fragen soll es dieses Mal bei #Vielfalt gehen: Wie sieht queeres Leben auf dem Land aus und wie unterscheidet es sich von dem in der Stadt? Und was können wir in der Kommunalpolitik tun, damit die Unterstützung queerer Menschen auch ankommt?

Und wie immer geht es bei #Vielfalt auch um uns als Partei: Wir als Bündnis 90/Die Grünen haben ein Vielfaltsstatut, in dem wir eine zunehmende Repräsentation verschiedener gesellschaftlicher Gruppen anstreben. Aber was können wir selbst tun, damit sich mehr Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten bei uns engagieren? Die Zugangshürden für Vertreter*innen vieler Gruppen sind manchmal so hoch, dass wir aktiv handeln müssen, anstatt uns zu wundern, warum niemand kommt.

Auch diesmal haben wir wieder spannende Gäst*innen eingelanden. Mit dabei sind unter anderem Mitglieder des Dorfpride-Planungsteams und Menschen, die in der Beratung queerer Menschen tätig sind.


Infos zur Teilnahme

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter dem folgenden Link aber notwendig: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZMucuCvqTwvGdNK6RqnN1R2rXVMT5P-ZhA8

Nach der Registrierung erhaltet ihr eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.