Online-Diskussion: „Nur europäisch geht es gestärkt aus der Krise“

Grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Franziska Branter aus Heidelberg besuchte am 20. April 2020 virtuell den Grünen Kreisverband Kurpfalz-Hardt

„Die Corona-Pandemie hat auch eine europäische Dimension. Die Europäische Union steht vor ihrer größten Krise seit ihrer Gründung“, eröffnete Dr. Andre Baumann, Vorstandssprecher des Grünen Kreisverbands Kurpfalz-Hardt, die Online-Veranstaltung zu Europäischer Solidarität in der Corona-Krise mit Dr. Franziska Brantner, der Europapolitischen Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion.

„Das war eine Katastrophe: Wir haben selber keine Schutzausrüstung geliefert und die Auslieferung von schon bezahlten medizinischen Gütern verhindert. Das hat für sehr großen Unmut in Italien gesorgt“, beschrieb Brantner die Folgen des zu Beginn der Corona-Krise von Deutschland verhängten Exportstopps medizinischer Güter. Nachdem außerdem kein europäisches Land auf den Hilfegesuch der italienischen Regierung reagiert habe, seien medial gut inszenierte medizinische Hilfslieferungen aus China angekommen. Auf Drängen der EU-Kommission sei  das Exportverbot nach einigen Wochen aufgehoben worden und mittlerweile würden sich die Mitgliedsstaaten gegenseitig wieder unterstützen. „Der Schaden war da aber schon ziemlich groß.

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Nominierung – WK 40 (Schwetzingen)

   Fr, 07. Juli 2020
   wird noch bekannt gegeben
    Haus der Feuerwehr, Kornstraße 65, Neulußheim

Nominierungsveranstaltung zur Landtagswahl 2021

Hiermir laden wir alle Bündnisgrünen Mitglieder, die im Wahlkreis ihren Hauptwohnsitz haben, sowie alle interessierten Freundinnen und Freunde von Bündnis 90/Die Grünen herzlich zur Nominierung für die Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 40 (Schwetzingen) ein.

Der Wahlkreis Schwetzingen besteht aus den Gemeinden Altlußheim, Brühl, Eppelheim, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt, Reilingen und Schwetzingen des Rhein-Neckar-Kreises.[1]

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Nominierungsveranstaltung zur Landtagswahl – WK 37 (Wiesloch)

   Wegen des Coronavirus bis auf Weiteres verschoben

Nominierungsveranstaltung zur Landtagswahl 2021

Hiermir laden wir alle Bündnisgrünen Mitglieder, die im Wahlkreis ihren Hauptwohnsitz haben, sowie alle interessierten Freundinnen und Freunde von Bündnis 90/Die Grünen herzlich zur Nominierung für die Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 37 (Wiesloch) ein.

Der Wahlkreis Wiesloch besteht aus den Gemeinden Dielheim, Leimen, Malsch, Mühlhausen, Nußloch, Rauenberg, Sandhausen, St. Leon-Rot, Walldorf und Wiesloch des Rhein-Neckar-Kreises.[1]

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#Hanau – wir trauern. Solidarität statt Rassismus.

Liebe Mitbürger*innen, Nachbar*innen, Freund*innen,

der rassistische Terroranschlag in Hanau ist erschütternd. Wir sind solidarisch mit allen von Rassismus und Hass Betroffenen. Wir stehen Seite an Seite. Unsere Ohren und Türen sind offen. Wir gehören alle zusammen und lassen uns nicht von Rassisten spalten.

In Trauer und Solidarität
Der Kreisvorstand

 

„Wir Grüne haben Grundsätze und stehen für Werte“

Anlässlich der Wahl des Thüringer FDP-Chefs zum Ministerpräsidenten mit Stimmen der rechtsradikalen AfD halten die Mitglieder des Kreisverbandes Schilder mit der Aufschrift „Kein Pakt mit Rechtsradikalen“ nach oben. Foto: Kristina Kunad.

„Kein Pakt mit Rechtsradikalen!“, das ist eine der Botschaften, die von der jüngsten Sitzung des Grünen Kreisverbands Kurpfalz-Hardt ausgeht. Die Sitzung fand am 5. Februar 2020, dem Abend nach der Wahl des Thüringer FDP-Chefs zum Ministerpräsidenten mit Stimmen der rechtsradikalen AfD statt. Die Kreisvorsitzende Sigrid Schüller begrüßte die Grünen in ihrer Heimatgemeinde in der Gaststätte „Kleiner Plänktscher“ in der Mehrzweckhalle in Plankstadt und führte durch den Abend. Die Grünen machten mit ihren Beiträgen und Berichten deutlich, dass die Grünen Grundsätze haben und sich für eine demokratische, liberale Gesellschaft des Miteinanders in Deutschland einsetzen.

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Grüner Neujahrsempfang hält einige Überraschungen bereit

Von links nach rechts: die Abgeordneten Manfred Kern Kern (MdL) und Danyal Bayaz (MdB) sowie die Sprecher*innen des Kreisvorstandes Andre Baumann und Sigrid Schüller beim grünen Neujahrsempfang 2020 des KV Kurpfalz-Hardt in Neulußheim.

Die Grünen Kurpfalz-Hardt konnten bei ihrem Neujahrsempfang im Kulturtreff Alter Bahnhof in Neulußheim auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken: sehr gute Wahlergebnisse bei den Kommunalwahlen, zahlreiche motivierte Grüne sind in die Gemeinderäte neu eingezogen und ein rasantes Mitgliederwachstum. Kreisvorsitzende Sigrid Schüller aus Plankstadt begrüßte rund 50 Mitglieder und Freundinnen und Freunde der Grünen zu einem Rück- und Ausblick. Sie dankte allen Mitgliedern und Aktiven für diese erfreuliche Entwicklung. „2020 gilt es, die Kurpfalz grüner zu machen“, sagte Schüller.

Statt langer Grußworte wurden der Bundestagsabgeordnete Dr. Danyal Bayaz, der Landtagsabgeordnete Manfred Kern und Staatssekretär Dr. Andre Baumann zu einem launig-politischen Tischgespräch gebeten.

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Grüne Kurpfalz-Hardt in 2019 um fast ein Drittel gewachsen

Oliver Grein aus Hockenheim ist 200stes Mitglied

Von links nach rechts: Dr. Andre Baumann, Larissa Rotter, Oliver Grein und Sigrid Schüller.

Die Grünen wachsen und Grün bringt das Land voran. In der letzten Sitzung des Kreisvorstands wurde feierlich das 200ste Mitglied im Kreisverband aufgenommen. Die beiden Vorsitzenden, Sigrid Schüller aus Plankstadt und Dr. Andre Baumann aus Schwetzingen, begrüßten das 200ste Mitglied: Oliver Grein aus Hockenheim.

„Wir Grüne freuen uns seit vielen Wochen und Monaten über einen rasanten Mitgliederzuwachs – bundesweit, landesweit und auch bei uns in der Kurpfalz“, sagt Schüller. In Baden-Württemberg ist im letzten Jahr die Mitgliederzahl von um 2.500 auf 13.400 angewachsen. Im Kreisverband ist im selben Zeitraum die Mitgliederzahl von 152 auf nun 200 angestiegen. „Im Gegensatz zu CDU und SPD mit sinkenden Mitgliederzahlen, wachsen wir Grüne – natürlich  nachhaltig“, so Schüller. „Wir zeigen in Baden-Württemberg in der Landes- und Kommunalpolitik, dass wir eine gute Politik machen und für die Zukunft passende Rezepte haben. Ich freue mich, dass sich dies sowohl in Wahlergebnissen als auch in den Mitgliederzahlen niederschlägt“, sagt Baumann. „Grün macht eben den Unterschied.“

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Grüne Weihnachtsgrüße


Liebe Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde,

2019 war für uns Grüne ein arbeitsreiches, erfolgreiches und auch bewegendes Jahr.

Das erste Halbjahr war geprägt vom Wahlkampf auf Orts-, Kreis- und EU-Ebene. Es war ein sehr erfolgreiches Halbjahr gemessen an den sehr guten, grünen Wahlergebnissen auf allen Ebenen. Für den Einsatz, die Unterstützung und die geleistete Arbeit möchten wir allen grünen Wahlkämpfer*innen ganz herzlich danken.

Dass wir so erfolgreich waren, lag am Einsatz, aber auch an unseren Positionen: Wir Grüne sind Europapartei, wir Grüne stehen für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und wir setzen uns konsequent für einen ambitionierten Klimaschutz ein.

Nun gilt es, die guten Ergebnisse in gute Politik umzusetzen. Das zweite Halbjahr war darum geprägt von vielen organisatorischen Aufgaben: dem Einarbeiten in neue Aufgaben und Themen gerade für die „Neuen“ als Gemeinde-, Stadt- oder Kreisrät*innen.

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Ohne Energie- und Mobilitätswende kein Paris 2050

Ergebnisse der Studie „Mobiles Baden-Württemberg“

Klaus Amler bei der Vorstellung der Studie „Mobiles Baden-Württemberg“ auf der KMV des Grünen Kreisverbandes.

„Wie muss Mobilität der Zukunft aussehen?“, war das Thema bei der Kreismitgliederversammlung der Grünen Kurpfalz-Hardt am Mittwoch, den 23. Oktober 2019 im Restaurant Rondeau in Hockenheim. Klaus Amler, Projektleiter bei Ökonsult, stellte die Ergebnisse der Studie „Mobiles Baden-Württemberg vor. Über eineinhalb Stunden folgten über 30 Interessierte gespannt seinen Ausführungen zu drei Lösungsszenarien für das Thema Mobilitätswende. Übergreifende Thematik war, wie das Pariser Abkommen zur Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius begrenzt werden kann.

Gemeinsame EU-Beschlüsse und die einstimmige Ratifizierung in Deutschland 2016 werden zu hohen Strafzahlungen führen, wenn die vorgegebenen Ziele nicht erreicht werden.

Amler machte klar, dass die größte klimapolitische Herausforderung im Bereich Verkehr zu suchen ist, denn in diesem Sektor sind im Vergleich zum Referenzjahr 1990 noch keine Einsparungen erfolgt. Ohne wesentliche Änderungen beim Verkehr werde schon in neun Jahren das Emissionsbudget, dass bis 2050 zur Verfügung steht, aufgebraucht sein.

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Wer den Entenpfuhl erhalten will, muss raus aus der Betonpolitik

Der Kreisverband Kurpfalz-Hardt von Bündnis 90/ Die Grünen spricht sich klar gegen einen bis zu 42 ha großen Nasskiesabbau im Bereich des Entenpfuhls auf Gemarkung Schwetzingen aus. Auch wenn es aus Sicht des Klimaschutzes durchaus Gründe gibt, Kies regional zu gewinnen und nicht CO2-intensiv über große Strecken zu transportieren, überwiegen die Argumente gegen die Abholzung der Waldfläche Entenpfuhl und die Neuanlage eines Baggersees zur Kiesgewinnung in einem regional wichtigen Wasserschutzgebiet. Der grüne Kreisverband fordert außerdem eine grüne Baupolitik: Der Flächenfraß durch Siedlungsprojekte muss gebremst werden. Bei Bauprojekten und Baugebieten müssen nachhaltige Baumaterialien bevorzugt werden. Eine Betonpolitik nach dem St.-Florians-Prinzip lehnen die Grünen dagegen strikt ab: Es ist unseriös, die Umweltlasten durch einen ungebremsten Kieshunger einfach durch Kies aus anderen Regionen zu stillen. Stattdessen wollen wir den Kiesverbrauch reduzieren.

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